Da Jan leider keine gefunden hat, haben wir seine nassen Füße in einem Kaffee gewärmt und sind durch möglichst viele Läden gebummelt. Dabei stießen wir auch auf diese genialen Rennschlitten, wer wäre da nicht gerne wieder Kind?
Nach Bergen hat es uns dann aber wirklich mit dem schlechten Wetter gereicht und wir sind seit langem Mal wieder ein paar mehr Kilometer am Stück gefahren. Schnurrstracks Richtung Oslo. Ok, ein paar Tage haben wir doch gebraucht...Der viele Regen hatte jedoch einen Vorteil. Die zahlreichen Wasserfälle entlang der Strecke waren noch beeindruckender.
Unter diesem Prachtexemplar von Wasserfall konnte man sogar durchlaufen.
Wir haben auch die letzte Möglichkeit zum Angeln im Fjord genutzt, aber leider wollte diesmal nichts anbeißen, obwohl auch ich die Angelrute geschwungen habe.
Und dann endlich war es soweit, wir waren noch nicht in Oslo, aber die Sonne kam endlich raus! Sofort hat sich unsere Stimmung mit aufgehellt und auch Ludwig konnte mal wieder so richtig trocknen!
Mittlerweile sind auch hier oben im Norden die Beeren reif und so gibt es eigentlich täglich frisch gepflügte Beeren. Wir haben dann das absolute Heidelbeerparadies entdeckt und ganze drei Liter gesammelt!
Auch Johannisbeeren haben jetzt Saison, welche wir am liebsten eingeschlossen in Pancakes essen.
Zur Krönung beginnen dank des feuchten Wetters nun die Pilze aus dem Boden zu sprießen und so haben wir neben Steinpilzen, auch leckere Pfifferlinge gefunden.
Kurz vor Oslo haben wir uns dann noch mit Paul getroffen. Den Kontakt haben wir unterwegs von T3-Reisenden bekommen. Welch ein Glück! Denn Paul hat eine der größten Ersatzteilsammlungen für T3s und selber über 30 von den Bussen. Wir sind mit ihm zusammen zu seiner Garage gefahren und haben nicht schlecht gestaunt. Chaos pur, aber so ist das nunmal mit den Bastlern.
Dafür hat er uns noch hilfreiche Tipps zu unserem Bus gegeben und wir haben mal wieder viel dazu gelernt. Und als besonderes Schmankerl hat Ludwig nun vier schicke Radkappen!
Als letzte Station in Norwegen, haben wir dann Oslo erreicht. Natürlich ging es erstmal rauf auf die Oper, um die Stadt von oben zu betrachten.
Am besten hat uns dann das moderne Viertel am Hafen gefallen, mit vielen Bars und Restaurants, wo das Leben an einem Samstag so richtig pulsierte.
Leider waren die Preise mal wieder exorbitant und so blieb es bei einem Kaffee. Auf dem Rückweg zum Bus sind wir dann noch durch den Wiegelandpark spaziert, der neben den fast 200 Skulpturen auch ein Pokemon Hot-Spot ist. Ja, das ist auch hier total populär und so starrten gefühlt 90% der Leute nur auf ihr Handy...
Nach dem das Wetter nun wieder auf unserer Seite ist, haben wir nach ganzen sieben Wochen, Norwegen verlassen und widmen uns nun Südschweden.
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