Doch zu unserem Glück gab es einen billigen Flug in die Karibik. Dort hatten wir dann gutes Wetter, weiße Sandstrände und türkisblaues Wasser.
Nein natürlich mussten wir nicht um die halbe Welt fliegen. Als der Himmel aufklarte konnten wir auf Entdeckungstour nach den schönen Ecken der Lofoten gehen und wurden mit traumhaften Ausblicken belohnt.
Dennoch haben wir festgestellt, wenn man auch noch so einen kleinen Hügel erklimmt wird man mit einem sagenhaften Ausblick belohnt. Leicht erhöht konnten wir die typischen kleinen Inselchen bewundern.
Beim Angeln machen wir Fortschritte. Dieses Mal haben wir gleich vier Fische (wahrscheinlich Köhler) gefangen. Nachdem ich sie ausgenommen hatte, machte sich Sarah mit Salz und Pfeffer, Zitrone und Knoblauch an die Zubereitung. Schön heiß vom Grill haben wir uns die Fische mit Folienkartoffeln dazu genüsslich schmecken lassen.
Von wegen Achtung Elche, die sollten lieber Achtung Schafe Schilder aufstellen. Dabei ignorieren die Schäfchen auch noch ganz dreist das absolute Halteverbot in dem sie einfach stehen bleiben.
Auf der Hauptstraße der Lofoten, der E10, mussten wir zum ersten Mal feststellen, dass wir nun zur Hauptreisezeit unterwegs sind. Wohnmobil an Wohnmobil, an Reisebus und wieder an Wohnmobil. So geht das fast die ganze Zeit und daher ist man gut beraten, wo immer möglich von der Hauptroute abzuweichen um den Massen zu entfliehen. So haben wir mit ein bisschen Geduld und mit unserem mittlerweile geschulten Blick dennoch ungestörte Stellplätze abseits des Rummels gefunden.
In der Früh machen wir uns meist ein Müsli mit frischem Obst und einen starken Cappuccino dazu. Diese Kombination macht uns fit für den Tag und bereit für neue Eindrücke.
Nach langer Zeit haben wir mal wieder die Bekanntschaft mit netten Leuten in unserem Alter gemacht. Nicht, dass es mit den älteren Herrschaften nicht nett war, aber mit gleichaltrigen ist es dann doch was anderes. Mit den Besitzern eines T5 aus der Nähe Memmingen, haben wir die halbe Nacht in unserem Bus gesessen und hatten einen spaßigen Abend. Auch mit einem jungen Paar (er Kanadier sie Schwedin) konnten wir uns angeregt unterhalten. Denn die beiden sind ebenfalls mit einem selbst umgebauten VW-Bus, gleiches Baujahr (jedoch eine Nummer größer) unterwegs.
Mit den Lofoten lassen wir nun den nördlichsten Punkt unsere Reise zurück und machen uns wieder auf den Weg Richtung Süden, Richtung Heimat!
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