Sonntag, 26. Juni 2016

Nördlich des Polarkreises

Nachdem wir einige Tage immer wieder Regen hatten, warteten wir auf ein Schön-Wetter-Loch, um Oulu zu erkunden. Vor allem der Hafen und der angrenzende Marktplatz hat uns gut gefallen.


Die Lage am Meer haben wir dann auch in vollen Zügen mit einem riesigen Eis genoßen. Meine Hose hat auch gleich was abbekommen, da ich mit fotografieren und nicht mit Schlecken beschäftigt war...



Vorsichtshalber hat Jan unseren Regenschirm mitgenommen und siehe da - einige Augenblicke nach dem Eis - fing es dann plötzlich an in Strömen zu schütten. Wir saßen dann völlig alleine auf den Sitzstufen (unter dem Schirm wohlgemerkt). Der Marktplatz war in kürzester Zeit menschenleer und wir suchten dann auch den Schutz unseres Busses auf, als das Wasser drohte uns davon zu schwemmen.


Danach ging es weiter Richtung Norden und wir fuhren nach Rovaniemi, dem Heimatdorf des Weihnachtsmanns. Wir haben uns zum Frühstück schon mit Weihnachtsmusik eingestimmt und uns auf viel Kitsch eingestellt, um dann enttäuscht zu werden. In ganz Finnland (außer Helsinki) hatten wir keine Deutschen getroffen, doch im Santa Clause Village war die vorherrschende Sprache deutsch. Es gab viele kleine Souvenirläden, die im Grunde alle das Gleiche anboten und wir hatten uns das Ganze irgendwie größer und vielseitiger vorgestellt.


Mein persönliches Highlight war dann diese seltene Spezies, die italienischen Schneekatze, welche bevorzugt in Wohnmobilen lebt.


Zum Abschluss sei noch erwähnt, das wir den Polarkreis überschritten haben und nun Finnland Richtung Westen verlassen.


Wie immer, könnt ihr hier nochmal unsere Route nachvollziehen:




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